Fotonachweis: www.lueneburger-heide.de / www.undeloh.de / www.traum-ferienwohnungen.de

----------------- ... mit einer Kutschfahrt, der Besichtigung der Eine-Welt-Kirche
von Schneverdingen. Sie wurde 1999 im Rahmen eines dezentralen Projektes der Expo 2000 in Holzbauweise errichtet. Innerhalb der Eine-Welt-Kirche ist der Eine-Erde-Altar die Hauptattraktion. In ihm sind in so genannten Büchern zahlreiche von Spendern beigetragene Erd- und Sandproben aus der ganzen Welt gesammelt. Alle Bücher sind nummeriert und in einer (auch im Internet ersichtlichen) Liste aufgeführt, so dass zu jedem Buch der Aufsammelort der Erd- oder Sandprobe genannt werden kann.
------------------- und zwischendurch wie immer ein gemütliches Kaffeetrinken ...


ab jetzt bis spätestens 27. August 20 Uhr oder auch telefonisch,
Näheres dazu siehe ZZ am 26. August 2019

 

 

August 2019: Wenn Engel reisen ...
unsere zweite Ganztagesfahrt nach LEER.
Bericht der Vorbereitungsfahrt!

Schloss Evenburg - "Eine solch tolle Schlossführung habe ich noch nie erlebt!"

Großer Stadtrundgang in Leer

die "Leer"-Gruppe

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Bildergalerie

der Leer-Fahrt

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Schloss Evenburg - Besichtigung
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in Schloss Evenburg gibt es z Z eine Fahrrad-Ausstellung
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Die Führung von Trientje und Mamsell war wie "echt", die Besucher waren plötzlich erschienene Bewerber um eine ausgeschriebene Stelle. Und Trientje verglich (rechts unten) Karl-Heinz Horst mit dem Bruder des Grafen.
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Unten rechts: Hier "musste" Gisela Weitkämper mit Trientje mit einem Sonnenschirm der Herrschaften im Saal promenieren.
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Einen ganz herzlichen, verdienten Beifall
bekamen Trientje und die Mamsell
für diese tolle Führung
durch das Schloss Evenburg.

Mittagessen in Leer. Die Portionen Schweinebraten und Tagliatelle (vegetarisch) waren sehr reichlich; dafür wurde bei den Matjes-Essern gesparen.
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Auf zum Stadt-Rundgang;
hier die große Runde.
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Oben rechts wird das Keerlke "gestreichelt",
die Hauptfigur in dem gleichnamigen
plattdeutschen Roman von Heimatdichterin
Wilhelmine Siefkes (1890-1984) (links),
einer sehr mutigen Frau in schwerer Zeit.
 Sie steht für politische Überzeugungskraft
und soziales Engagement.

Foto: www.touristik-leer.de

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Zum Abschluss des Rundgangs ein Blick ins Rathaus.
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Teestube zum Abschluss des großen Stadtrundgangs.
Wegen der großen Teilnehmerzahl musste unsere Gruppe geteilt werden,
sodass hier nur die eine Gruppe zu sehen ist.
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Während die kleiner Gruppe erst aufs Schiff ging und dann in die Teestube,
war die große Gruppe erst in der Teestube und dann bei der Hafenrundfahrt.
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An diesem Wochenende war ein großes Treffen vieler "Oldtimer"-Schiffe.
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ein Schiffsneubau In der herrlichen Sonne (Wo war eigentlich der angekündigte Sturm?) konnte man in Ruhe auf den Bus warten.
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Die Ankündigung in der ZZ und der BZ:

m v__________-----------------________ 5. August 2019

Zweisprachige Schlossführung
auf Hoch und Platt


Das Schloss Evenburg ist eines der Ausflugsziele des Heimatbundes Bremervörde-Zeven
am kommenden Sonnabend. Foto: Behn

BREMERVÖRDE/ZEVEN. Der Heimatbund Bremervörde-Zeven fährt am kommenden Sonnabend nach Leer in Ostfriesland. Der Bus erreicht sein erstes Ziel, die Evenburg, gegen 10 Uhr. Diese ist ein Schloss, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Der Name stammt von der Frau des Erbauers, Eva von Ungnad, was aber nichts bedeuten soll. Umgebaut wurde das Schloss im 19. Jahrhundert im Stil der Neogotik, wodurch das Schloss seinen besonderen Reiz bekommt.
Als die beiden Organisatoren, Erwin Zimmermann und Jürgen Behn, diese Fahrt vor Ort vorbereiteten, staunten sie nicht schlecht, als sie den Lift am Eingang sahen, der es Gehbehinderten leicht macht, die Eingangstreppe zu vermeiden. Aber nicht nur das zeigt, dass man sich sehr viel Mühe gibt, das Haus anschauen zu können, so die Veranstalter. Die beiden Führungen sind ganz im Stil des 19. Jahrhunderts gehalten: Es ist einmal die Mamsell, die den Besuchern das Schloss auf Hochdeutsch vorstellt, und Trientje, das Stubenmädchen, das platt schnackt.
Zum Mittagessen geht es in die Stadtmitte von Leer. Dort gibt es drei Gerichte zur Auswahl. Daran schließen sich zwei verschiedene Stadtrundgänge an, ein kürzerer und ein längerer. Wer eine etwas längere Mittagspause braucht, der nimmt eben die kürzere Führung um 14 Uhr, die längere beginnt bereits um 13.30 Uhr.
Praktischerweise enden die Stadtrundgänge im Museumshafen, direkt an der Teestube, in der die Heimatbündler dann eine ostfriesische Teezeremonie erleben können. Aber auch unverbesserliche Kaffeetrinker kommen zu ihrem Recht.
Und zum Abschluss müssen die Ausflügler nur nach draußen gehen, denn das Schiff Koralle liegt am Anleger des Museumshafens, 100 Meter von der Teestube entfernt, und lädt zu einer Hafenrundfahrt ein. Eine Stunde lang werden die Hafenanlagen von Leer gezeigt und der Kapitän erklärt diese.
Mit dem Bus geht es zurück, gegen 19 Uhr wollen die Ausflügler wieder in Zeven sein. Ein Bericht über die Vorbereitungsreise lässt sich auf der Homepage des Heimatbundes nachlesen. Dort sind einige Stationen im Bild zu sehen: die Evenburg, der Museumshafen, die Teestube. (...)
www.brv-zev.de

 

 


Juni 2019
Unsere erste Ganztagesfahrt nach Uelzen
Eine tolle Fahrt bei herrlichem Wetter!

oben: das Schloss Holdenstedt bei Uelzen
unten: der Hundertwasserbahnhof

 

m v__________-----------------________ 25. Juni 2019
Schloss und Bahnhof beeindrucken
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Der Heimatbund besichtigte den Bahnhof in Uelzen

SELSINGEN. Bei optimalem Wetter hat sich die Reisegruppe des Heimatbundes Bremervörde-Zeven auf den Weg nach Schloss Holdenstedt und in die Hansestadt Uelzen gemacht. Trotz des frühen Starts und vieler Programmpunkte verlebte die Gruppe einen schönen und entspannten Tag.
Das Heimatmuseum der Stadt Uelzen ist im Schloss Holdenstedt zu sehen; das war der erste Programmpunkt. Die Stadt hat jedoch den ehemaligen Adelssitz der Familie von Wense und den sehenswerten Schlosspark an einen Investor verkauft. Die künftige Verwendung des Schlosses ist unklar.
So nutzte der Heimatbund eine der letzten Gelegenheiten, die Dauerausstellung zu sehen, die sich auf kulturgeschichtliche Epochen stützt. Mit dem Umzug in ein neues Gebäude wird das Heimatmuseum sich wieder auf die Uelzener Stadt- und Heimatgeschichte konzentrieren.
Hundertwasser-Bahnhof
Wer Erläuterungen zur Bau- und Familiengeschichte vermisst hatte, wurde im zweiten Teil der Führung in der St.-Nikolai-Kirche von Holdenstedt informiert. Neben Porträts aus der Familiengeschichte der von der Wenses waren Preziosen aus der Zeit vor der Reformation und andere geschichtsträchtige Stücke zu sehen.
Sodann ging es nach Uelzen in den Hundertwasser-Bahnhof. Im stilecht eingerichteten Restaurant stärkte sich die Gruppe beim Mittagessen, bevor eine Führung durch den Hundertwasser-Bahnhof anstand. Entspannend war, dass sich bei der Führung mit langem Stehen immer wieder Objekte fanden, die zum Anlehnen einluden, was vom Architekten so beabsichtigt ist.
Friedensreich Hundertwasser sah sich aber nicht nur als Architekt, der alle Details bestimmen wollte, sondern vielmehr gab er Richtlinien vor, die etwa von den Handwerkern der Keramikfirma, die er bei allen Kunstwerken betraute, eigenständig und mit eigener Kreativität ausgeführt wurden. Kaum gerade Linien, viel Materialmix, Dachflächen mit Spontan-Vegetation - all dies wurde den Teilnehmern vermittelt.
Sitz großer Firmen
Zur dritten Führung des Tages teilte sich die Gruppe auf, um Uelzen zu erkundigen. Trotz mehrerer Brände ist die Stadt immer wieder in ursprünglichem Grundriss „auferstanden", sodass sich die Handelswege und verteidigungsrelevanten Bedürfnisse noch heute gut am Stadtbild ablesen lassen.
Nach der relativ abgelegenen Lage im Zonenrandgebiet ist die Stadt wieder Sitz einiger großer Firmen. So kommen zwei Drittel der Teigrohlinge für Brezeln beim Oktoberfest aus Uelzen, und es ist ein großer Standort zur Verarbeitung von Zuckerrüben.
Abschließend genossen die Mitfahrer in einem Cafe mit dem Blechkuchen einen Geheimtipp der Stadt.

Unsere gut aufgelegte Gruppe!

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Bildergalerie: Ankunft am Schloss Holdenstedt, "Besichtigung" des verwunschenen Geländes
(Zum Vergrößern der Fotos draufklicken)
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Schloss Holdenstedt, ein Gebäude aus dem 17.Jahrhundert, ist z. Z. Museum der Hansestadt Uelzen.
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Ein Modell der mittelalterlichen Stadt sowie alte Stadtansichten
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oben links: ein Nähkästchen in der Form eines Kriegerdenkmals; oben rechts: Spielzeug
unten: die Kirche von Schloss Holdenstedt
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oben links: das älteste Stück der Kirche, ein "Einbauschrank"; oben rechts: das Taufbecken
unten die Türgriffe der Kirche; links: der Fisch als altes christliches Zeichen; rechts: die Friedenstaube
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UELZEN

Mittagessen im Hundertwasser-Bahnhof
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Führung durch den Bahnhof
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Das Modell des Bahnhofs, das Hundertwasser zur Verfügung stand. Er wollte sich das Werk dann selbst anschauen,
ist aber auf dem Weg nach Uelzen gestorben.

Stadtrundgang in Uelzen
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zuvor noch ein Dankeschön an die
Erklärerin des Bahnhofs ...

... dann macht eine Gruppe eine Stadtrundfahrt und die
andere einen Stadtrundgang.
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Das war unsere erste Fahrt 2019:
Bruchhausen-Vilsen am 5. Mai

m v__________-----------------________ 9. Mai 2019
Zugfahrt wie früher in der „Holzklasse"


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Wie in alten Zeiten: Diese Dampflokomotive zog Waggons


Selsingen. Einen interessanten Nachmittag verlebten die Mitfahrer des Heimatbundes Bremervörde-Zeven bei der ersten Ausfahrt des Jahres nach Bruchhausen-Vilsen. Am dortigen Bahnhof blies eine Dampflokomotive buchstäblich aus allen Rohren. Die Heimatbündler legten eine acht Kilometer lange Strecke zurück, gezogen von dem Gefährt. „Genau wie früher", meinte manch eine Mitfahrerin. „Es riecht sogar genauso wie früher."
Die Freiwilligen des Deutschen Eisenbahnvereins gaben sich alle Mühe, den Reisenden das Gefühl von Kleinbahnen in der 3. Klasse zu vermitteln. Von den nicht selbsttätig schließenden Türen über die Ansagen an den Haltepunkten bis hin zu den stilechten Billets aus echter Pappe - alles passte.


Heimatbündler reisen in der "Holzklasse"

Holprige Strecke
Die Schaffner entwerteten die Fahrkarten auf der Hinfahrt mit einem Loch neben der Kennzeichnung „H" und auf der Rückfahrt beim „R". Sie hatten sichtlich Übung im sicheren Stand auf der manchmal holprigen Strecke. „Da verstehe ich auch, warum der (später eingeführte ruhiger laufende) Schienenzepp ein so großer Fortschritt war", sagte ein Eisenbahn-Enthusiast.
Nach dem Halt an der Endstation Asendorf wurde nur eben die Dampflok ans andere Ende des Zuges rangiert und schon ging es wieder zurück nach Bruchhausen-Vilsen.

Anschließend gab es eine Rückkehr zum Hofcafe Bünkemühlen in der Nähe von Hoya. Schon vor einigen Jahren war der Heimatbund hier zu Gast gewesen. Mancher hatte damals den selbst erstellten Käse gekauft und freute sich wieder auf den Einkauf.

Vorher wurde jedoch der Betrieb besichtigt. So erfuhren die Gäste, wie moderne Landwirtschaft aussehen kann. Viele Überlegungen rund um die möglichst artgerechte Haltung der Kühe und den Vertrieb der Milch auf kurzen Wegen stecken im heutigen Betrieb, vieles wurde erst im Kleinen an wenigen Kühen getestet, bevor es in großem Rahmen umgesetzt wurde. So durften einige Kühe durch „Abstimmung mit den Füßen" das bevorzugte Material für die Liegeplätze wählen. Dennoch können hier nur vier Prozent der produzierten Milch selbst vermarktet werden - ein Anteil, den die Familie gern steigern möchte.

Nach Kaffee und Kuchen oder Brot mit Käse vom Hof traten die Teilnehmer die Heimreise an. Sie waren sich einig, dass sie in die schöne Gegend zurückkehren möchten - und sei es nur, um in der Bünkemühler Hofkäserei einzukehren. Die nächste Fahrt des Heimatbundes findet am 22. Juni statt und führt in die Gegend von Uelzen.

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Los geht's nach Bruchhausen-Vilsen.
Wir kommen fast zu spät, weil wir eine Riesenumleitung fahren müssen.
Aber der Zug wartet auf uns.

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Video: Die Lok rangiert vor der Rückfahrt

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Hof Bünkemühle
Besichtigung und Kaffeetrinken auf dem Hof

Das Konzept des Hofes:
Die Gülle nicht auf die Felder, sondern in die Biogas-Anlage.
Der erzeugte Strom und die Abwärme werden optimal genutzt.

Der Betrieb wurde 2016 von der Landwirtschaftskammer Hannover zum
Betrieb Niedersachsen 2016 (1. Platz) ausgezeichnet.

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2019-bruchhausen-80799-hof nach der Hofführung das abschließende Kaffeetrinken
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und auf der Rückfahrt vorbei am Dom zu Bücken, Erinnerung
an eine der letzten Fahrten
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Unser letzter Vortrag im Frühjahr:

vv__________-----------------________ 17. April 2019
Kulturschätze auf engstem Raum
Ehepaar Alpers berichtet beim Heimatbund über Kirchen im Alten Land - Region ist bei Orgelfreunden besonders beliebt

Ein Stück Kulturgeschichte aus der Region – das erlebten die Mitglieder und Gäste des Heimatbundes Bremervörde-Zeven beim Vortrag des Ehepaares Alpers aus Bremervörde im Selsinger Hof. Nach dem Erfolg des letzten Vorjahres war Eike Alpers nun mit einem weiteren Vortrag zu Gast: "Kirchen im Alten Land in den 60er Jahren".



„Das Alte Land ist meine Heimat“, erklärt Eike Alpers. In diesem Fall traf sich Heimatliebe mit Leidenschaft für die Fotografie. Die Bilder habe er für sich fotografiert. Die Dias sind in den späten 50er, vor allem aber in den 60er Jahren entstanden, vereinzelt auch wenig später. Unterstützt von seiner Frau Silke Alpers erzählte der ehemalige Lehrer viel Wissenswertes über die Kunstschätze.
„Auf engem Raum drängen sich 10 Kirchen mit vielen Kunstschätzen“, so Alpers. Die Gotteshäuser rückte er in bestes Licht. Der Altar der Jorker St. Matthias-Kirche mit Abendmahl, Gekreuzigtem, Auferstehung und dem zum Himmel fahrenden Jesus sei ein gutes Beispiel dafür, wie Kunst und Geometrie die theologische Aussage unterstützen. Unter Taufbecken, in die die Neugeborenen ganz eingetaucht wurden, wurde Feuer gemacht, um das Wasser zu erwärmen, hörten die Besucher des Heimatbundes.

Eike Alpers:„Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden 1776 gegründet. Die meisten unserer Kunstschätze waren dort schon gestiftet.“ Vor allem in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges sei es dazu gekommen - dies zeige, dass in einer wirtschaftlichen so schwierigen Zeit die Kirche sehr wichtig für die Menschen gewesen sei.

Besonders berühmt sind die Kirchen des Alten Landes für die zahlreichen Arp-Schnitger-Orgeln. Daher finden im Schnitger-Jahr 2019 auch viele musikalische Veranstaltungen statt. Aber an die Orgel von St. Mauritius in Hollern, die im Originalzustand erhalten ist, kommen Künstler aus aller Welt, um Konzerte zu geben oder Aufnahmen zu machen.

Eike und Silke Alpers erhielten für ihren kurzweiligen Vortrag viel Beifall. "Manch ein Zuhörer hat sich sicherlich vorgenommen, mal wieder ins Alte Land zu fahren", so der Heimatbund. (ZZ)

 

Zitat von Eike Alpers:
„Der Harz war früher weiter weg als heute – von den Transporten her gesehen.“ Eike Alpers zur Beschaffung des Baumaterials Schiefer für den Kirchenbau

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Tour durch Tansania


20. März 2019

Manfred Feldmann aus Zeven informiert Heimatbund in Selsingen über Reise nach Afrika

SELSINGEN. Einen hoch informativen Bildervortrag haben 51 Mitglieder des Heimatbundes Bre-mervörde-Zeven in Seisingen genossen. Manfred Feldmann berichtete zu beeindruckenden Fotografien über eine Reise ins ostafrikanische Tansania, das für seinen Naturreichtum bekannt ist.
Zu Beginn erläuterte der Zevener, wie es zu der Reise gekommen war. Seine Tochter hatte im St.-Viti-Gymnasium an einer AG mit dem Thema „Eine Welt" teilgenommen. Dabei behandelten die Schüler auch die deutsche Organisation Amani Kinderdorf. Diese kümmert sich in Tansania besonders um Waisen von Eltern, die an HIV gestorben sind.
Sie betreut zwei Kinderdörfer mit zwei Schulen und einer Schreinerwerkstatt. Das Personal besteht aus Einheimischen. Jedes Jahr werden auch sieben deutsche Freiwillige für ein Jahr engagiert. Inga Feldmann bewarb sich und durfte ein Jahr lang gegen ein Taschengeld dort tätig sein.

Das Ehepaar Feldmann besuchte seine Tochter in Afrika, flog von Bremen über Amsterdam nach Dar Es Salaam an der Ostküste von Tansania. „Interessante Bilder von Stadt und Land zeigten, dass die Städte moderner sind, als wir meistens denken", so der Heimatbund.
Andererseits seien die Unterschiede zwischen Stadt und Land riesig, erfuhren die Besucher des Vortrages. Gewöhnungsbedürftig sei die Begegnung mit Elefanten auf der Autobahn gewesen. Manfred Feldmann zeigte sehenswerte Aufnahmen von Gnu-Herden oder Löwen am Rande der Straße, die in der Sonne mit geschlossenen Augen ruhen. Die Umgebung war grüner, als Familie Feldmann vorher gedacht hatte.


----------------------------- Malerische Kulisse: Diese Elefanten gerieten Manfred Feldmann vor dem Kilimandscharo in Tansania vor die Kamera. Fotos: Manfred Feldmann

Das am meisten benutzte Verkehrsmittel sei ein Kleinbus mit zwölf Sitzplätzen. Meistens zählte der Bus das Doppelte an Insassen, aber wie Manfred Feldmann erwähnte: Man gewöhnte sich daran. „In den Städten sieht man arm und reich nebeneinander. Moderne Neubauten neben baufälligen mit rostigen Blechdächern", hörten die Heimatbündler. In Iringa besuchten die Zevener die Amani-Kinderdörfer. In den Schulen werden Waisenkinder zwischen 4 und 18 Jahren aufgenommen. Bildung sei der Weg zu einem besseren Leben. Daher sei die Organisation wichtig. Was ebenfalls aufgefallen war: Obwohl das Land arm ist, sei die Digitalisierung überall durchgedrungen.
Die Besucher dankten mit Beifall für den Vortrag. (ZZ)


"Am 17. März begeisterte Manfred Feldmann uns mit seinem Vortrag über Tansania. Anlass der Reise war der Aufenthalt seiner Tochter in den Amani Kinderdörfern im Land.
Spontan wurde ein Gefäß für Spenden aufgestellt, in dem 120 Euro für die Kinderdörfer zusammenkamen. Mit Spenden aus der eigenen Familie aufgerundet hat Manfred Feldmann 200 Euro an die Amani Kinderdörfer weitergeleitet."



K a f f e e t r i n k e n

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Fotos: W. Borchers -----

Sylt aus der Sicht eines Kenners


Haus in Kampen

Das "Gebiet Sylt" vor den Sturmfluten

 

27. Februar 2019

Sylt aus der Sicht eines Kenners

SELSINGEN. Sylt gilt als Insel der Reichen, stark vom Tourismus geprägt, mit schöner Natur. Dass dies oft. aber nicht immer stimmt, zeigte Ernst Bayer aus Kuhstedt bei seinem Vortrag über die Insel vor dem Heimatbund Bremervörde-Zeven im Selsinger Hof. Bayer ist ein Kenner der Insel. Seit über 60 Jahren fährt er nach Sylt. Davon zeugen tausende Bilder, die er in den Jahrzehnten und zu allen Jahreszeiten auf Sylt aufgenommen hat.
Sylt ist ein uraltes Siedlungsgelände, gehörte einst zum Festland. Die großen Sturmfluten von 1362 und 1634 ließen die Insel in ihrer jetzigen Form entstehen. Weit sind die Strände, manche auch im Sommer fast menschenleer. Nicht alle Dünen sind zugänglich, um dem Sandfraß vorzubeugen, der die Insel immer schmaler macht und dafür sorgt, dass mancher Hafen versandet, während andernorts Häuser im Meer versinken.

Viele Sehenswürdigkeiten
Dabei reichen die Sehenswürdigkeiten von Hügelgräbern, Kapellen und Kirchen, manchmal menschenleeren Stränden bis hin zu den Dünen und Heidelandschaften. Auf Bayers Bilderreise bekamen die Zuschauer einen Eindruck über die abwechslungsreiche Natur, die mit Marsch, Geest, Heide, Dünen und Watt für eine Insel dieser Größe unerwartet ist. Manch ein Syltkenner im Publikum erkannte bekannte Orte und Bars, Museen und Kirchen wieder, fand aber auch Geheimtipps wie den Friedhof der Heimatlosen in Wenningstedt. „Ein kurzweiliger Nachmittag mit einem ganz anderen Blick auf die nähere Heimat, die wir oft zu kennen meinen", so Vorsitzende Hella Albers, die sich bei Ernst Bayer bedankte. (wi)

>>>
Gefrorene Wasserfläche auf dem Weg zur "Buhne 16" auf Sylt, Fotos: Bayer

 


Morsum Kliff / Sylt

 


Danke, Ruud!

Ruud Witte wurde 2014 zum ersten Vorsitzenden gewählt. Er trat diesen Posten in einer schwierigen Zeit des Heimatbundes an. In seiner "Dienstzeit" hat er sich um viele Fahrten und Vorträge gekümmert. Auch dass der Heimatbund jetzt im Internet vertreten ist, ist sein Verdienst. In der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung war es ihm wichtig, für alle Aufgaben eine/n Kandidaten / Kandidatin zu finden, was ihm auch gelungen ist!

Ruud Witte bleibt dem Heimatbund als Beisitzer erhalten.

Nochmal: Danke Ruud!

 

Verabschiedung Von Annelie (bisher Schriftführerin)
 

Verabschiedung von Rolf (bisher Beisitzer)

Auf der Jahreshauptversammlung wurde der gesamte Vorstand neu gewählt.
Ruud Witte leitete die Versammlung zum letzten Mal als 1. Vorsitzender.
Die bisherige 2. Vorsitzende Hella Albers tritt nun an die Spitze, 2. Vorsitzender wurde Jürgen Behn.
Kassenwart wurde Bernd Kampa, Schriftführer Friedel Martens; Beisitzer wurden
Ruud Witte und Walter Borchers.


Artikel vom 31. Januar 2019 (zum Lesen bitte Draufklicken)


Blick auf einen Teil der JHV

 



Am 28. Dezember war der Heimatbund ganz groß in der Zevener Zeitung. Im Mittelpunkt steht der Künstler Eric Pape, dessen Eltern aus Zeven stammen. Pape selbst hat Zeven zweimal besucht, einmal als Kind und einmal als Kunststudent. Damals entstand auch das nebenstehende Gemälde, ein sogenanntes Salongemälde, "Die Spinnerin von Zeven".

Man kann den ZZ-Artikel auch noch nachlesen, wenn man das nicht schon am 28. Dezember gemacht hat: auf das Bild links klicken,dann kann man den Artikel hier nachlesen.

In unserem Jahresheft finden sich in der Ausgabe 55 (2017) und 56 (2018) einige Artikel zu Eric Pape. Jedes Heft kann man bei Ewald Albers bekommen, Genaueres siehe auf der De Sood Seite.


 


 

weitere
Heimatgemeinschaften / Heimatfreunde / Heimatbund


Heimat- und Trachtenverein der Börde Elsdorf
Heimat- und Fördergemeinschaft ( HFG ) der Börde Heeslingen
Heimatfreunde Selsingen und Umgebung e.V

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Homepage des Heimatbundes Bremervörde-Zeven e. V.


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sind sehr willkommen!

FOTONACHWEIS 2019
Jürgen Behn: Hauptversammlung, Kirchen im Alten Land, Bruchhausen, Uelzen,
Ernst Bayer: Sylt
Walter Borchers: Tansania

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