Weiter geht's im Heimatbund mit den nächsten beiden Veranstaltungen:
Wir freuen uns im Oktober auf Gerhard Henschel, der wieder bei uns zu Gast ist
und im November sehen wir einen Film
über den Übergang vom Pferd zum Trecker,
kommentiert von unserem Mitglied Heinrich Fricke.

Gerhard Henschel liest aus seinem Buch "Die Liebenden" über die Nachkriegszeit.
Die Lesung findet statt am SO 27. Oktober, diesmal in der Volksbank in Zeven.
Das Buch handelt von dem Erleben seiner Eltern.

Zu diesem Thema: Schriftsteller schreiben über ihre Eltern - fand am 20. September eine Veranstaltung
im Kreienhoop (bei Kempowskis) statt.
Sozusagen eine Vorbereitung unserer Veranstaltung. ;-)

m v__________-----------------________ 10. Oktober 2019

Die Lebensgeschichte zweier
Liebender

Autor Gerhard Henschel liest auf Einladung des Heimatbundes aus Briefroman

ZEVEN. „Die Liebenden", eine Lesung über die Nachkriegszeit mit Gerhard Henschel, findet am Sonntag, 27. Oktober, um 16 Uhr im Veranstaltungsraum im hinteren Gebäude der Zevener Volksbank am Vitusplatz in Zeven statt. Veranstalter der Lesung ist der Heimatbund Bremervörde-Zeven. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen und erfolgt über die Zevener Volksbank.
Worum geht es in dem Roman? Aus zwei mittellosen jungen Menschen, einer angehenden Fremdsprachenkorrespondentin und einem Maschinenbaustudenten, wird 1950 in Hannover ein Liebespaar, das schließlich heiratet. Der Bräutigam, ein Flüchtlingssohn, war Kriegsgefangener in der Sowjetunion und bemüht sich nun darum, seiner entstehenden Familie ein Auskommen zu verschaffen, während sich die lebenslustige Braut allmählich in eine kinderreiche Hausfrau verwandelt. Aus Briefen, die weit bis in die Kindheit der späteren Eheleute zurückreichen und danach ihr gesamtes Glück und Unglück erzählen, erschließt sich die Lebensgeschichte zweier Liebender, die am deutschen Wirtschaftswunder teilhaben, unter Mühen ihren sozialen Aufstieg vollbringen und nach fast vierzig Jahren, als alles erreicht ist, vor den Trümmern ihrer Lebenspläne stehen.

Gerhard Henschel hat in diesem im Jahre 2002 erschienenen Brief-Roman die Lebens- und Liebesgeschichte seiner Eltern verarbeitet. Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in Bad Bevensen. Sein Brief-Roman „Die Liebenden" begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, deren erster Band 2004 erschien.

Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde 2012 mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis ausgezeichnet, erhielt 2013 den Nicolas-Born-Preis und 2015 den Georg-K.-Glaser-Preis. (js)

 


» Was: Lesung mit Gerhard Henschel
» Wann: Sonntag, 27. Okt., 16 Uhr
» Wo: Zevener Volksbank, Zeven
» Karten: bei der Zevener Volksbank



Auf den Parkplatz der Volksbank kann man auch gut über die
Rhalandstraße (Parallelstraße zu Auf der Worth) fahren,
da Auf der Worth wegen des Erntewagenumzuges evtl noch
gesperrt ist.

Anmelden kann man sich hier: webmaster@brv-zev.de (Jürgen Behn),
aber man kann natürlich auch spontan kommen.

Eintritt für Gäste: 10 €

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Mitglieder des Heimatbundes treffen sich bereits um 15 Uhr zum Kaffeetrinken.

Anmeldung dazu auch hier oder wie üblich per Telefon.
(Kuchen/Käse/Mettwurst = ;-)



Als Trecker kamen, verschwand das Pferd

Am 10. November im Selsinger Hof: DVD und Kommentar von Heinrich Fricke, der einer der drei Landwirte aus dem Film ist.

PREIS-Rätsel zum Film
(Jeder darf mitmachen, nur der Vorstand nicht! ;-)
1. Preis: Die DVD: Als Trecker kamen, verschwand das Pferd
2. Preis: Kaffeetrinken bei der nächsten Vortragsveranstaltung

Wer "Original und Fälschung" aus der HöRZU kennt, weiß gleich Bescheid. Fünf Fehler sind in der
zweiten Kollage eingebaut. Die Fotos sind eine kleine Einstimmung auf den Film.

Wer die Lösung hat, kann sie per E-Mail schicken an webmaster@brv-zev.de
oder einen Zettel mit (!!) Namen am 10. November abgeben.
Außerdem kann man alles am 10. November beim Kaffeetrinken nachholen!
Die Auslosung findet dann am Ende der Veranstaltung statt.

>>> ZUM AUSDRUCKEN DER BEIDEN KOLLAGEN

Viel Spaß beim Suchen der Fehler!
Aber ... nichts verraten!

Damit gehen die Veranstaltungen 2019 ihrem Ende entgegen.
Für Mitglieder folgt dann noch die Adventsfeier, die am 7. Dezember im Selsinger Hof stattfindet.
Das neue Jahresheft De Sood wird vorgestellt und neben der Einstimmung auf Weihnachten kann man sich
einen kleinen Rückblick auf die Aktivitäten 2019 anschauen.

Da die Planung für 2020 erst beginnt, ist es noch Zeit Ideen und Vorschläge einzureichen.
Die Mailadressen befinden sich ganz unten auf dieser Seite.

Als Vortrag wird es wohl einen Blick in die Landwirtschaft Südamerikas geben;
dann überlegen wir eine Fahrt ins Alte Land mit Eike Alpers, von dem wir schon zwei Vorträge
über das Alte Land gehört haben.

 


September 2019
die letzte Fahrt 2019


Fotonachweis: www.lueneburger-heide.de / www.undeloh.de / www.traum-ferienwohnungen.de

----------------- ... mit einer Kutschfahrt, der Besichtigung der Eine-Welt-Kirche
von Schneverdingen. Sie wurde 1999 im Rahmen eines dezentralen Projektes der Expo 2000 in Holzbauweise errichtet. Innerhalb der Eine-Welt-Kirche ist der Eine-Erde-Altar die Hauptattraktion. In ihm sind in so genannten Büchern zahlreiche von Spendern beigetragene Erd- und Sandproben aus der ganzen Welt gesammelt. Alle Bücher sind nummeriert und in einer (auch im Internet ersichtlichen) Liste aufgeführt, so dass zu jedem Buch der Aufsammelort der Erd- oder Sandprobe genannt werden kann.
------------------- und zwischendurch wie immer ein gemütliches Kaffeetrinken ...

m v__________-----------------________ 5. September 2019

Fast schon nach der Heideblüte
Heimatbund Bremervörde-Zeven schließt seine Sommerfahrten ab

Dutzende Mitglieder des Heimatbundes zog es in die Lüneburger Heide, wo sie überraschend früh noch ihre letzte Pracht zeigte. Foto: Kampa

SELSINGEN. Den Abschluss der Sommerfahrten des Heimatbundes Bremervörde-Zeven bildete eine Halbtagesfahrt in die Lüneburger Heide.
Den Auftakt machte eine Kaffeetafel in der Schneverdinger „Kaffeestuuv". Mit der Eine-Welt-Kirche in Schneverdingen stand danach eine ungewöhnliche Kirche auf dem Besichtigungs-Programm. Diese Kirche wurde als Projekt zur Expo-Weltausstellung 2000 in Hannover erbaut. Das Gotteshaus wurde in der Brettstapeltechnik und vorwiegend aus Holz und Glas errichtet. Eine Besonderheit ist der Eine-Erde-Altar der Kirche in Form eines Flügeltriptychons, der mit seinen geöffneten Flügeln an das Kreuz erinnert. In ihm finden Plexiglasbücher mit Erdproben aus allen Teilen der Erde ihren Platz. Wenn der Altar einmal vollständig gefüllt ist, können die Besucher hier rund 7000 verschiedene Erdbücher betrachten.
Danach kutschierten fachkundige Fahrerinnen von Meyer Schneverdingen - auch bekannt als „Zahnarzt der Pferde" - die Gruppe durch die Heideblüte. In diesem Jahr war die Heideblüte überraschend früh, die Farbpracht war gerade noch zu erkennen. Und: Es blieb die ganze Zeit trocken. Froh über den Mut, bei dem Wetter die Fahrt gemacht zu haben, traten die Teilnehmer die Rückfahrt an.
Im Oktober veranstaltet der Heimatbund eine weitere Lesung mit dem Autor Gerhard Henschel. (...)

 

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Die Ankündigung in der ZZ und der BZ:

m v__________-----------------________ 26. August 2019

Heideblüte und besondere Kirche als Ziele

SELSINGEN. Der Heimatbund Bremervörde-Zeven lädt Mitglieder, Freunde und Interessierte zu einer Halbtagesfahrt ein. Diese führt am 1. September in die Lüneburger Heide. Der Bus nimmt Mitreisende um 11 Uhr in Basdahl und um 11.45 Uhr in Zeven auf.
„Erstes Ziel ist die Lüneburger Heide bei Schneverdingen, die in voller Blüte steht und als jahrhundertealte Kulturlandschaft beeindruckt", berichtet Vorsitzende Hella Albers. Nach der eineinhalbstündigen Kutschfahrt gibt es eine Kaffeepause mit Buchweizentorte und Kuchen beziehungsweise Käse- oder Mettwurstbrot.
Projekt zur Expo 2000
So gestärkt geht es zur Eine-Welt-Kirche in Schneverdingen. Diese Kirche wurde als Projekt zur Weltausstellung Expo 2000 in Hannover in Brettstapeltechnik und vorwiegend aus Holz und Glas errichtet. Eine Besonderheit ist der Altar der Kirche. Dieser enthält Plexiglasbücher mit Erdproben aus allen Teilen der Erde. Wenn der Altar einmal vollständig gefüllt ist, lagern hier rund 7000 verschiedene Erdbücher. Nach einer kleinen Führung ist Zeit für einen Rundgang. (...)
Der Heimatbund erwartet die Rückkehr der Reisegruppe für 18.10 Uhr in Zeven und gegen 19 Uhr in Basdahl. (...)

 


 

August 2019: Wenn Engel reisen ...
unsere zweite Ganztagesfahrt nach LEER.
Bericht der Vorbereitungsfahrt!

Schloss Evenburg - "Eine solch tolle Schlossführung habe ich noch nie erlebt!"

Großer Stadtrundgang in Leer

die "Leer"-Gruppe

 

Der Bericht in der ZZ und der BZ:

m v__________-----------------________ 24. August 2019

Vom Schloss bis zur ostfriesischen Tee-Zeremonie
Heimatbund Bremervörde-Zeven unterwegs in Leer - Reisegruppe bestaunt historische Fahrräder und sieht "heiliges Dreieck"

SELSINGEN. Der Heimatbund Rremervörde-Zeven unternahm eine Fahrt nach Leer. Der Bus startete mit 44 Mitgliedern und Gästen. Erstes Ziel der Reisegesellschaft war das Schloss Even

burg in Loga, einem Vorort von Leer. Dieses ließ der Graf Wedel in der Mitte des 19. Jahrhunderts in nur zwei Jahren im neugotischen Stil erbauen. Zunächst sehr zum Leidwesen der Bevölkerung, da er dafür ein Schloss in niederländischem Stil abreißen ließ.
Nach der Begrüßung erwartete die Teilnehmer eine Überraschung: Die Mamsell, die leitende Hausgehilfin, und das Stubenmädchen Trientje machten die Besucher zu Bewerbern für Arbeiten im Schloss und nahmen sie mit auf eine Führung. Sie informierten die Besucher teilweise auf „friesisch Platt" über die Geschichte der Familie Wedel und des Schlosses. Die Heimatbündler bestaunten auch historische Fahrräder - eine Ausstellung im Schloss. Von einer Nachbildung der legendären Draisine über Hochräder bis zu Vorläufern der heute üblichen Bauart waren alle Entwicklungsstufen zu sehen.
Für ein Ehepaar der Gruppe war es eine Reise in die Vergangenheit, denn es war in der gegenüber dem Schloss liegenden Kirche getraut worden. Nach der Schlossbesichtigung ging es mit dem Bus in die Innenstadt zum gemeinsamen Essen.
Sodann unternahmen die Ausflügler eine Stadtbesichtigung. Je nach „Leistungsfähigkeit" entschieden sie sich für eine längere oder eine etwas kürzere Führung. Die „mutigere" Gruppe wurde zuerst in das „heilige Dreieck" geführt, weil hier die protestantische, die katholische und auch die reformierte Kirche nahe beieinander errichtet worden sind. Es gibt zudem eine mennonitische Kirche, die außen allerdings wesentlich schlichter gehalten ist. Durch eine schmale Gasse gelangte die Gruppe ins Zentrum. In einem der alten Häuser befindet sich eine Weinhandlung, die in ihren Kellergewölben unter der Stadt 200 000 Flaschen Wein vorrätig hält. Nach einer Besichtigung des Rathauses stand in der Teestube am Museumshafen eine ostfriesische Teezeremonie an. Zuerst kommt der Kluntje, weißer Kandiszucker, in die Tasse. Dann wird mit Tee aufgefüllt und zum Schluss mit einem kleinen Löffel die hochprozentige Sahne vorsichtig vom Tassenrand hinzugefügt. Dann steigt die Salme mit einem „Wulkje" (Wolke) wieder auf. Erst dann wird getrunken, meistens drei Tassen, weil dann der Kandis aufgelöst ist.
Den Abschluss bildete eine Hafenrundfahrt. Sie führte vorbei an komfortablen Neubauten, die auf einem ehemaligen Gewerbegebiet errichtet worden sind. Am Wasser sind Liegeplätze für Boote der Bewohner eingerichtet.
Der Leeraner Hafen hat keine große Bedeutung, allerdings lag auf einer Werft ein Frachtschiff kurz vor dem Stapellauf. Und unter anderen war das 1909 auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaute Traditionsschiff „Prinz Heinrich" zu sehen. Ihm drohte 2003 die Verschrottung. In Leer gründete sich ein Verein, der das Schiff in 13 Jahren und 60 000 Arbeitsstunden wieder in den Originalzustand versetzte, erfuhren die Heimatbündler.

Gruppenfoto siehe oben
44 Gäste beteiligten sich an der Fahrt des Heimatbundes Bremervörde-Zeven nach Leer in Ostfriesland. Foto: Behn

Die Ankündigung in der ZZ und der BZ:

m v__________-----------------________ 5. August 2019

Zweisprachige Schlossführung
auf Hoch und Platt


Das Schloss Evenburg ist eines der Ausflugsziele des Heimatbundes Bremervörde-Zeven
am kommenden Sonnabend. Foto: Behn

BREMERVÖRDE/ZEVEN. Der Heimatbund Bremervörde-Zeven fährt am kommenden Sonnabend nach Leer in Ostfriesland. Der Bus erreicht sein erstes Ziel, die Evenburg, gegen 10 Uhr. Diese ist ein Schloss, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Der Name stammt von der Frau des Erbauers, Eva von Ungnad, was aber nichts bedeuten soll. Umgebaut wurde das Schloss im 19. Jahrhundert im Stil der Neogotik, wodurch das Schloss seinen besonderen Reiz bekommt.
Als die beiden Organisatoren, Erwin Zimmermann und Jürgen Behn, diese Fahrt vor Ort vorbereiteten, staunten sie nicht schlecht, als sie den Lift am Eingang sahen, der es Gehbehinderten leicht macht, die Eingangstreppe zu vermeiden. Aber nicht nur das zeigt, dass man sich sehr viel Mühe gibt, das Haus anschauen zu können, so die Veranstalter. Die beiden Führungen sind ganz im Stil des 19. Jahrhunderts gehalten: Es ist einmal die Mamsell, die den Besuchern das Schloss auf Hochdeutsch vorstellt, und Trientje, das Stubenmädchen, das platt schnackt.
Zum Mittagessen geht es in die Stadtmitte von Leer. Dort gibt es drei Gerichte zur Auswahl. Daran schließen sich zwei verschiedene Stadtrundgänge an, ein kürzerer und ein längerer. Wer eine etwas längere Mittagspause braucht, der nimmt eben die kürzere Führung um 14 Uhr, die längere beginnt bereits um 13.30 Uhr.
Praktischerweise enden die Stadtrundgänge im Museumshafen, direkt an der Teestube, in der die Heimatbündler dann eine ostfriesische Teezeremonie erleben können. Aber auch unverbesserliche Kaffeetrinker kommen zu ihrem Recht.
Und zum Abschluss müssen die Ausflügler nur nach draußen gehen, denn das Schiff Koralle liegt am Anleger des Museumshafens, 100 Meter von der Teestube entfernt, und lädt zu einer Hafenrundfahrt ein. Eine Stunde lang werden die Hafenanlagen von Leer gezeigt und der Kapitän erklärt diese.
Mit dem Bus geht es zurück, gegen 19 Uhr wollen die Ausflügler wieder in Zeven sein. Ein Bericht über die Vorbereitungsreise lässt sich auf der Homepage des Heimatbundes nachlesen. Dort sind einige Stationen im Bild zu sehen: die Evenburg, der Museumshafen, die Teestube. (...)
www.brv-zev.de

 

 


Juni 2019
Unsere erste Ganztagesfahrt nach Uelzen
Eine tolle Fahrt bei herrlichem Wetter!

oben: das Schloss Holdenstedt bei Uelzen
unten: der Hundertwasserbahnhof

 

m v__________-----------------________ 25. Juni 2019
Schloss und Bahnhof beeindrucken
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Der Heimatbund besichtigte den Bahnhof in Uelzen

SELSINGEN. Bei optimalem Wetter hat sich die Reisegruppe des Heimatbundes Bremervörde-Zeven auf den Weg nach Schloss Holdenstedt und in die Hansestadt Uelzen gemacht. Trotz des frühen Starts und vieler Programmpunkte verlebte die Gruppe einen schönen und entspannten Tag.
Das Heimatmuseum der Stadt Uelzen ist im Schloss Holdenstedt zu sehen; das war der erste Programmpunkt. Die Stadt hat jedoch den ehemaligen Adelssitz der Familie von Wense und den sehenswerten Schlosspark an einen Investor verkauft. Die künftige Verwendung des Schlosses ist unklar.
So nutzte der Heimatbund eine der letzten Gelegenheiten, die Dauerausstellung zu sehen, die sich auf kulturgeschichtliche Epochen stützt. Mit dem Umzug in ein neues Gebäude wird das Heimatmuseum sich wieder auf die Uelzener Stadt- und Heimatgeschichte konzentrieren.
Hundertwasser-Bahnhof
Wer Erläuterungen zur Bau- und Familiengeschichte vermisst hatte, wurde im zweiten Teil der Führung in der St.-Nikolai-Kirche von Holdenstedt informiert. Neben Porträts aus der Familiengeschichte der von der Wenses waren Preziosen aus der Zeit vor der Reformation und andere geschichtsträchtige Stücke zu sehen.
Sodann ging es nach Uelzen in den Hundertwasser-Bahnhof. Im stilecht eingerichteten Restaurant stärkte sich die Gruppe beim Mittagessen, bevor eine Führung durch den Hundertwasser-Bahnhof anstand. Entspannend war, dass sich bei der Führung mit langem Stehen immer wieder Objekte fanden, die zum Anlehnen einluden, was vom Architekten so beabsichtigt ist.
Friedensreich Hundertwasser sah sich aber nicht nur als Architekt, der alle Details bestimmen wollte, sondern vielmehr gab er Richtlinien vor, die etwa von den Handwerkern der Keramikfirma, die er bei allen Kunstwerken betraute, eigenständig und mit eigener Kreativität ausgeführt wurden. Kaum gerade Linien, viel Materialmix, Dachflächen mit Spontan-Vegetation - all dies wurde den Teilnehmern vermittelt.
Sitz großer Firmen
Zur dritten Führung des Tages teilte sich die Gruppe auf, um Uelzen zu erkundigen. Trotz mehrerer Brände ist die Stadt immer wieder in ursprünglichem Grundriss „auferstanden", sodass sich die Handelswege und verteidigungsrelevanten Bedürfnisse noch heute gut am Stadtbild ablesen lassen.
Nach der relativ abgelegenen Lage im Zonenrandgebiet ist die Stadt wieder Sitz einiger großer Firmen. So kommen zwei Drittel der Teigrohlinge für Brezeln beim Oktoberfest aus Uelzen, und es ist ein großer Standort zur Verarbeitung von Zuckerrüben.
Abschließend genossen die Mitfahrer in einem Cafe mit dem Blechkuchen einen Geheimtipp der Stadt.

Unsere gut aufgelegte Gruppe!

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Bildergalerie: Ankunft am Schloss Holdenstedt, "Besichtigung" des verwunschenen Geländes
(Zum Vergrößern der Fotos draufklicken)
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Schloss Holdenstedt, ein Gebäude aus dem 17.Jahrhundert, ist z. Z. Museum der Hansestadt Uelzen.
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Ein Modell der mittelalterlichen Stadt sowie alte Stadtansichten
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oben links: ein Nähkästchen in der Form eines Kriegerdenkmals; oben rechts: Spielzeug
unten: die Kirche von Schloss Holdenstedt
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oben links: das älteste Stück der Kirche, ein "Einbauschrank"; oben rechts: das Taufbecken
unten die Türgriffe der Kirche; links: der Fisch als altes christliches Zeichen; rechts: die Friedenstaube
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UELZEN

Mittagessen im Hundertwasser-Bahnhof
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Führung durch den Bahnhof
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Das Modell des Bahnhofs, das Hundertwasser zur Verfügung stand. Er wollte sich das Werk dann selbst anschauen,
ist aber auf dem Weg nach Uelzen gestorben.

Stadtrundgang in Uelzen
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zuvor noch ein Dankeschön an die
Erklärerin des Bahnhofs ...

... dann macht eine Gruppe eine Stadtrundfahrt und die
andere einen Stadtrundgang.
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Das war unsere erste Fahrt 2019:
Bruchhausen-Vilsen am 5. Mai

m v__________-----------------________ 9. Mai 2019
Zugfahrt wie früher in der „Holzklasse"


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Wie in alten Zeiten: Diese Dampflokomotive zog Waggons


Selsingen. Einen interessanten Nachmittag verlebten die Mitfahrer des Heimatbundes Bremervörde-Zeven bei der ersten Ausfahrt des Jahres nach Bruchhausen-Vilsen. Am dortigen Bahnhof blies eine Dampflokomotive buchstäblich aus allen Rohren. Die Heimatbündler legten eine acht Kilometer lange Strecke zurück, gezogen von dem Gefährt. „Genau wie früher", meinte manch eine Mitfahrerin. „Es riecht sogar genauso wie früher."
Die Freiwilligen des Deutschen Eisenbahnvereins gaben sich alle Mühe, den Reisenden das Gefühl von Kleinbahnen in der 3. Klasse zu vermitteln. Von den nicht selbsttätig schließenden Türen über die Ansagen an den Haltepunkten bis hin zu den stilechten Billets aus echter Pappe - alles passte.


Heimatbündler reisen in der "Holzklasse"

Holprige Strecke
Die Schaffner entwerteten die Fahrkarten auf der Hinfahrt mit einem Loch neben der Kennzeichnung „H" und auf der Rückfahrt beim „R". Sie hatten sichtlich Übung im sicheren Stand auf der manchmal holprigen Strecke. „Da verstehe ich auch, warum der (später eingeführte ruhiger laufende) Schienenzepp ein so großer Fortschritt war", sagte ein Eisenbahn-Enthusiast.
Nach dem Halt an der Endstation Asendorf wurde nur eben die Dampflok ans andere Ende des Zuges rangiert und schon ging es wieder zurück nach Bruchhausen-Vilsen.

Anschließend gab es eine Rückkehr zum Hofcafe Bünkemühlen in der Nähe von Hoya. Schon vor einigen Jahren war der Heimatbund hier zu Gast gewesen. Mancher hatte damals den selbst erstellten Käse gekauft und freute sich wieder auf den Einkauf.

Vorher wurde jedoch der Betrieb besichtigt. So erfuhren die Gäste, wie moderne Landwirtschaft aussehen kann. Viele Überlegungen rund um die möglichst artgerechte Haltung der Kühe und den Vertrieb der Milch auf kurzen Wegen stecken im heutigen Betrieb, vieles wurde erst im Kleinen an wenigen Kühen getestet, bevor es in großem Rahmen umgesetzt wurde. So durften einige Kühe durch „Abstimmung mit den Füßen" das bevorzugte Material für die Liegeplätze wählen. Dennoch können hier nur vier Prozent der produzierten Milch selbst vermarktet werden - ein Anteil, den die Familie gern steigern möchte.

Nach Kaffee und Kuchen oder Brot mit Käse vom Hof traten die Teilnehmer die Heimreise an. Sie waren sich einig, dass sie in die schöne Gegend zurückkehren möchten - und sei es nur, um in der Bünkemühler Hofkäserei einzukehren. Die nächste Fahrt des Heimatbundes findet am 22. Juni statt und führt in die Gegend von Uelzen.

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Los geht's nach Bruchhausen-Vilsen.
Wir kommen fast zu spät, weil wir eine Riesenumleitung fahren müssen.
Aber der Zug wartet auf uns.

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Video: Die Lok rangiert vor der Rückfahrt

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Hof Bünkemühle
Besichtigung und Kaffeetrinken auf dem Hof

Das Konzept des Hofes:
Die Gülle nicht auf die Felder, sondern in die Biogas-Anlage.
Der erzeugte Strom und die Abwärme werden optimal genutzt.

Der Betrieb wurde 2016 von der Landwirtschaftskammer Hannover zum
Betrieb Niedersachsen 2016 (1. Platz) ausgezeichnet.

2019-bruchhausen-80793-hof 2019-bruchhausen-80795-hof 2019-bruchhausen-80798-hof
2019-bruchhausen-80799-hof nach der Hofführung das abschließende Kaffeetrinken
2019-bruchhausen-80805-hof 2019-bruchhausen-80807-hof 2019-bruchhausen-80816-hof
und auf der Rückfahrt vorbei am Dom zu Bücken, Erinnerung
an eine der letzten Fahrten
2019-bruchhausen-80827-hof

 

 


 

Unser letzter Vortrag im Frühjahr:

vv__________-----------------________ 17. April 2019
Kulturschätze auf engstem Raum
Ehepaar Alpers berichtet beim Heimatbund über Kirchen im Alten Land - Region ist bei Orgelfreunden besonders beliebt

Ein Stück Kulturgeschichte aus der Region – das erlebten die Mitglieder und Gäste des Heimatbundes Bremervörde-Zeven beim Vortrag des Ehepaares Alpers aus Bremervörde im Selsinger Hof. Nach dem Erfolg des letzten Vorjahres war Eike Alpers nun mit einem weiteren Vortrag zu Gast: "Kirchen im Alten Land in den 60er Jahren".



„Das Alte Land ist meine Heimat“, erklärt Eike Alpers. In diesem Fall traf sich Heimatliebe mit Leidenschaft für die Fotografie. Die Bilder habe er für sich fotografiert. Die Dias sind in den späten 50er, vor allem aber in den 60er Jahren entstanden, vereinzelt auch wenig später. Unterstützt von seiner Frau Silke Alpers erzählte der ehemalige Lehrer viel Wissenswertes über die Kunstschätze.
„Auf engem Raum drängen sich 10 Kirchen mit vielen Kunstschätzen“, so Alpers. Die Gotteshäuser rückte er in bestes Licht. Der Altar der Jorker St. Matthias-Kirche mit Abendmahl, Gekreuzigtem, Auferstehung und dem zum Himmel fahrenden Jesus sei ein gutes Beispiel dafür, wie Kunst und Geometrie die theologische Aussage unterstützen. Unter Taufbecken, in die die Neugeborenen ganz eingetaucht wurden, wurde Feuer gemacht, um das Wasser zu erwärmen, hörten die Besucher des Heimatbundes.

Eike Alpers:„Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden 1776 gegründet. Die meisten unserer Kunstschätze waren dort schon gestiftet.“ Vor allem in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges sei es dazu gekommen - dies zeige, dass in einer wirtschaftlichen so schwierigen Zeit die Kirche sehr wichtig für die Menschen gewesen sei.

Besonders berühmt sind die Kirchen des Alten Landes für die zahlreichen Arp-Schnitger-Orgeln. Daher finden im Schnitger-Jahr 2019 auch viele musikalische Veranstaltungen statt. Aber an die Orgel von St. Mauritius in Hollern, die im Originalzustand erhalten ist, kommen Künstler aus aller Welt, um Konzerte zu geben oder Aufnahmen zu machen.

Eike und Silke Alpers erhielten für ihren kurzweiligen Vortrag viel Beifall. "Manch ein Zuhörer hat sich sicherlich vorgenommen, mal wieder ins Alte Land zu fahren", so der Heimatbund. (ZZ)

 

Zitat von Eike Alpers:
„Der Harz war früher weiter weg als heute – von den Transporten her gesehen.“ Eike Alpers zur Beschaffung des Baumaterials Schiefer für den Kirchenbau

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Tour durch Tansania


20. März 2019

Manfred Feldmann aus Zeven informiert Heimatbund in Selsingen über Reise nach Afrika

SELSINGEN. Einen hoch informativen Bildervortrag haben 51 Mitglieder des Heimatbundes Bre-mervörde-Zeven in Seisingen genossen. Manfred Feldmann berichtete zu beeindruckenden Fotografien über eine Reise ins ostafrikanische Tansania, das für seinen Naturreichtum bekannt ist.
Zu Beginn erläuterte der Zevener, wie es zu der Reise gekommen war. Seine Tochter hatte im St.-Viti-Gymnasium an einer AG mit dem Thema „Eine Welt" teilgenommen. Dabei behandelten die Schüler auch die deutsche Organisation Amani Kinderdorf. Diese kümmert sich in Tansania besonders um Waisen von Eltern, die an HIV gestorben sind.
Sie betreut zwei Kinderdörfer mit zwei Schulen und einer Schreinerwerkstatt. Das Personal besteht aus Einheimischen. Jedes Jahr werden auch sieben deutsche Freiwillige für ein Jahr engagiert. Inga Feldmann bewarb sich und durfte ein Jahr lang gegen ein Taschengeld dort tätig sein.

Das Ehepaar Feldmann besuchte seine Tochter in Afrika, flog von Bremen über Amsterdam nach Dar Es Salaam an der Ostküste von Tansania. „Interessante Bilder von Stadt und Land zeigten, dass die Städte moderner sind, als wir meistens denken", so der Heimatbund.
Andererseits seien die Unterschiede zwischen Stadt und Land riesig, erfuhren die Besucher des Vortrages. Gewöhnungsbedürftig sei die Begegnung mit Elefanten auf der Autobahn gewesen. Manfred Feldmann zeigte sehenswerte Aufnahmen von Gnu-Herden oder Löwen am Rande der Straße, die in der Sonne mit geschlossenen Augen ruhen. Die Umgebung war grüner, als Familie Feldmann vorher gedacht hatte.


----------------------------- Malerische Kulisse: Diese Elefanten gerieten Manfred Feldmann vor dem Kilimandscharo in Tansania vor die Kamera. Fotos: Manfred Feldmann

Das am meisten benutzte Verkehrsmittel sei ein Kleinbus mit zwölf Sitzplätzen. Meistens zählte der Bus das Doppelte an Insassen, aber wie Manfred Feldmann erwähnte: Man gewöhnte sich daran. „In den Städten sieht man arm und reich nebeneinander. Moderne Neubauten neben baufälligen mit rostigen Blechdächern", hörten die Heimatbündler. In Iringa besuchten die Zevener die Amani-Kinderdörfer. In den Schulen werden Waisenkinder zwischen 4 und 18 Jahren aufgenommen. Bildung sei der Weg zu einem besseren Leben. Daher sei die Organisation wichtig. Was ebenfalls aufgefallen war: Obwohl das Land arm ist, sei die Digitalisierung überall durchgedrungen.
Die Besucher dankten mit Beifall für den Vortrag. (ZZ)


"Am 17. März begeisterte Manfred Feldmann uns mit seinem Vortrag über Tansania. Anlass der Reise war der Aufenthalt seiner Tochter in den Amani Kinderdörfern im Land.
Spontan wurde ein Gefäß für Spenden aufgestellt, in dem 120 Euro für die Kinderdörfer zusammenkamen. Mit Spenden aus der eigenen Familie aufgerundet hat Manfred Feldmann 200 Euro an die Amani Kinderdörfer weitergeleitet."



K a f f e e t r i n k e n

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Fotos: W. Borchers -----

Sylt aus der Sicht eines Kenners


Haus in Kampen

Das "Gebiet Sylt" vor den Sturmfluten

 

27. Februar 2019

Sylt aus der Sicht eines Kenners

SELSINGEN. Sylt gilt als Insel der Reichen, stark vom Tourismus geprägt, mit schöner Natur. Dass dies oft. aber nicht immer stimmt, zeigte Ernst Bayer aus Kuhstedt bei seinem Vortrag über die Insel vor dem Heimatbund Bremervörde-Zeven im Selsinger Hof. Bayer ist ein Kenner der Insel. Seit über 60 Jahren fährt er nach Sylt. Davon zeugen tausende Bilder, die er in den Jahrzehnten und zu allen Jahreszeiten auf Sylt aufgenommen hat.
Sylt ist ein uraltes Siedlungsgelände, gehörte einst zum Festland. Die großen Sturmfluten von 1362 und 1634 ließen die Insel in ihrer jetzigen Form entstehen. Weit sind die Strände, manche auch im Sommer fast menschenleer. Nicht alle Dünen sind zugänglich, um dem Sandfraß vorzubeugen, der die Insel immer schmaler macht und dafür sorgt, dass mancher Hafen versandet, während andernorts Häuser im Meer versinken.

Viele Sehenswürdigkeiten
Dabei reichen die Sehenswürdigkeiten von Hügelgräbern, Kapellen und Kirchen, manchmal menschenleeren Stränden bis hin zu den Dünen und Heidelandschaften. Auf Bayers Bilderreise bekamen die Zuschauer einen Eindruck über die abwechslungsreiche Natur, die mit Marsch, Geest, Heide, Dünen und Watt für eine Insel dieser Größe unerwartet ist. Manch ein Syltkenner im Publikum erkannte bekannte Orte und Bars, Museen und Kirchen wieder, fand aber auch Geheimtipps wie den Friedhof der Heimatlosen in Wenningstedt. „Ein kurzweiliger Nachmittag mit einem ganz anderen Blick auf die nähere Heimat, die wir oft zu kennen meinen", so Vorsitzende Hella Albers, die sich bei Ernst Bayer bedankte. (wi)

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Gefrorene Wasserfläche auf dem Weg zur "Buhne 16" auf Sylt, Fotos: Bayer

 


Morsum Kliff / Sylt


 


Danke, Ruud!

Ruud Witte wurde 2014 zum ersten Vorsitzenden gewählt. Er trat diesen Posten in einer schwierigen Zeit des Heimatbundes an. In seiner "Dienstzeit" hat er sich um viele Fahrten und Vorträge gekümmert. Auch dass der Heimatbund jetzt im Internet vertreten ist, ist sein Verdienst. In der Vorbereitung der Jahreshaupt- versammlung war es ihm wichtig, für alle Aufgaben eine/n Kandidaten / Kandidatin zu finden, was ihm auch gelungen ist!

Ruud Witte bleibt dem Heimatbund als Beisitzer erhalten.

Nochmal: Danke Ruud!

 

Verabschiedung Von Annelie (bisher Schriftführerin)
 

Verabschiedung von Rolf (bisher Beisitzer)

Auf der Jahreshauptversammlung wurde der gesamte Vorstand neu gewählt.
Ruud Witte leitete die Versammlung zum letzten Mal als 1. Vorsitzender.
Die bisherige 2. Vorsitzende Hella Albers tritt nun an die Spitze, 2. Vorsitzender wurde Jürgen Behn.
Kassenwart wurde Bernd Kampa, Schriftführer Friedel Martens; Beisitzer wurden
Ruud Witte und Walter Borchers.


Artikel vom 31. Januar 2019 (zum Lesen bitte Draufklicken)


Blick auf einen Teil der JHV

 



Am 28. Dezember war der Heimatbund ganz groß in der Zevener Zeitung. Im Mittelpunkt steht der Künstler Eric Pape, dessen Eltern aus Zeven stammen. Pape selbst hat Zeven zweimal besucht, einmal als Kind und einmal als Kunststudent. Damals entstand auch das nebenstehende Gemälde, ein sogenanntes Salongemälde, "Die Spinnerin von Zeven".

Man kann den ZZ-Artikel auch noch nachlesen, wenn man das nicht schon am 28. Dezember gemacht hat: auf das Bild links klicken,dann kann man den Artikel hier nachlesen.

In unserem Jahresheft finden sich in der Ausgabe 55 (2017) und 56 (2018) einige Artikel zu Eric Pape. Jedes Heft kann man bei Ewald Albers bekommen, Genaueres siehe auf der De Sood Seite.




weitere
Heimatgemeinschaften / Heimatfreunde / Heimatbund


Heimat- und Trachtenverein der Börde Elsdorf
Heimat- und Fördergemeinschaft ( HFG ) der Börde Heeslingen
Heimatfreunde Selsingen und Umgebung e.V

Impressum
Homepage des Heimatbundes Bremervörde-Zeven e. V.


VERSION 1.6a
Anfragen, Anregungen, Hinweise, Ideen
sind sehr willkommen!


FOTONACHWEIS 2019

Jürgen Behn: Hauptversammlung, Kirchen im Alten Land,
Bruchhausen, Uelzen, Leer
Ernst Bayer: Sylt
Tansania - Referent Manfred Feldmann / Walter Borchers
Bernd Kampa: Lüneburger Heide

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