KLÖNSCHNACK vorweg

Unsere Vorträge beginnen erstmal mit dem Kaffeetrinken.

Für neue Besucher sicher sehr ungewohnt, aber die Mitglieder haben sich daran gewöhnt und finden das toll:
Da wird nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, sondern man kann sich z. B. unterhalten mit denen, die man nur vom Sehen her kennt oder mit denen, die man lange nicht mehr gesehen hat oder mit denen, mit denen man sich schon immer mal unterhalten wollte oder mit denen, die zufällig neben einem sitzen oder mit denen, ...

Und op platt:

Uns Vördrääg fangt an mit Kaffeedrinken. Door mut man sik as nee’n Besöker woll ierst an gewöhnen, abers de Mitgleeders hebbt sik door an gewöhnt und hebbt dat giern: Dat giffft nich bloots wat to Eeten un to Drinken, man kann ook mit de Lüd schnacken, de man bloots von’t Ankieken kennt, oder mit de, de man al lang nich mehr sehn hett, oder mit de, mit de man al jümmer mool schnacken wull, oder mit de, de eenfach blangen een sitten doot ...

 

 

SO 24. Februar Beamer-Vortrag
Ernst Bayer, Die Insel Sylt
"Die Insel Sylt im Norden von Schleswig-Holstein ist meiner Ansicht nach eine der schönsten Inseln. Sie hat für jeden Besucher etwas zu bieten: wunderschöne Strände, Naturdenkmäler, archäologische Sehenswürdigkeiten, schöne Kirchen, ganz stille, unberührte landschaftliche Gebiete, schöne Museen, hervorragende Gastronomie - aber auch verschandelte Bereiche, hässliche Hochhäuser und nicht besonders gelungene Eingriffe in die Natur.
Mit diesem Vortrag sollen alle diese Aspekte vorgestellt, sowie einleitend einige Informationen zur Entstehung und Geschichte der Insel gegeben werden. "

SO 17. März Beamer-Vortrag
Manfred Feldmann, Bericht über eine Tansania-Reise
"Im Frühjahr 2015 besuchten wir unsere Tochter, die nach ihrem Abitur für Amani Kinderdorf e.V. ein freiwilliges Jahr in der Nähe von Iringa verbrachte. Iringa liegt ziemlich in der Mitte von Tansania, etwa 500 km westlich von der Hauptstadt Daressalam. Ich berichte neben der Schilderung einer mehrtägigen Safari von der Erkundung des Ngorongoro Nationalparks und von einer Tour zum Malawi See. Abgerundet wurde unsere Reise von einigen Tagen Strandurlaub in Sansibar."

SO 07. April DIA-Vortrag
Eike Alpers, Kirchen im Alten Land
“In Ergänzung des Vortrags (März 2018) mit Bildern vom Alten Land möchte ich einige Dias von den Kirchen des Alten Landes zeigen, die ich Mitte der 60er Jahre aufgenommen habe. Es werden Bilder sein, die die alten Kirchen von außen zeigen, aber noch mehr die Innenausstattung mit Altären, Orgelprospekten und anderen sakralen Kunstobjekten."

 SO 27. Oktober Lesung
Gerhard Henschel, "Die Liebenden"
Es ist ein typisches deutsches Schicksal aus der Nachkriegszeit: Die jungen Eltern bauen sich aus dem Nichts eine Existenz auf und gelangen unter großen Mühen zu Wohlstand.
Aus den Briefen in diesem Roman tritt der Alltag des Ehepaars Schlosser in allen Einzelheiten hervor. Manches ist lustig und manches beklemmend, und alles ist aus dem Leben geschöpft. Für seine Lesung wird Gerhard Henschel einige der markantesten Briefe auswählen.
In seinem Briefroman "Die Liebenden" erzählt Gerhard Henschel die Lebensgeschichte seiner Eltern, es handelt sich um Originalbriefe. Der Roman beginnt mit den Briefen, die Ingeborg Lüttjes, Jahrgang 1929, an ihren als Soldat im Feld stehenden Vater schreibt, und mit den Feldpostbriefen des jungen Flakhelfers Richard Schlosser an seine Eltern. 1950 wird aus den beiden ein Paar. Richard studiert Maschinenbau, und Inge übernimmt nach ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin die Rolle der Hausfrau und Mutter in einer wachsenden Kleinfamilie.

 SO 10. November DVD-Vortrag
R. Schwarting
, H. Dieck, H. Fricke, Als Trecker kamen, verschwand das Pferd
Bis zum Jahr 1950 war das Pferd der treue Begleiter des Bauern. Aber dann kam der Trecker richtig auf und eroberte die Landwirtschaft. Die Filmemacher Ernst Matthiesen und Marion Wilk wollten wissen, was das für die Landwirte bedeutet hatte und welche Veränderungen auf den Höfen stattfanden. Wie wurden sie zum Beispiel mit den neuen technischen Errungenschaften fertig? Darüber haben die beiden Filmemacher einen Dokumentarfilm gedreht. Dazu brauchten sie Zeitzeugen aus Norddeutschland. Davon gibt es selbstverständlich nicht all zu viele mehr. Drei haben sie gefunden. Bei Rudolf Schwarting aus Ganderkesee hatte man 1941 schon einen Schleppper. Nach dem Krieg war der größte ein Deutz mit 30 PS. Das letzte Pferd verschwand 1965 vom Hof. Der Vater von Landwirt und Lohnunternehmer Hermann Dieck aus Salzhausen hatte einen Porsche, der 30 km/h schnell war. Damals sensationell. Der dritte Zeitzeuge ist Heinrich Fricke aus Zeven-Wistedt. Er war sehr stolz auf den Lanz Bulldog, den sein Vater schon 1938 gekauft hatte.
Dieser Schlepper hatte 20 PS.
Diese drei Zeitzeugen erzählen auch mit viel Humor nicht nur über die technische Entwicklung in der Landwirtschaft, sondern auch über die Spezialisierung was Tierhaltung und Produkte betrifft, die stattgefunden hatte.
Hierzu noch die Besprechung des Films vom Landvolk. ----------- Vorschau des Films

Änderungen sind selten!