(Ohrel) Eine kleine, aber engagierte Runde nahm am 1. März an der alljährlichen Mitgliederversammlung des Heimatbunds Bremervörde-Zeven in Steffens Gasthof in Ohrel teil.
Nach der Kaffeetafel begann der formale Teil. Zunächst gedachten die Anwesenden der im Jahr 2025 verstorbenen Mitglieder. In ihrem Jahresbericht ging die Vorsitzende Hella Dohrmann auf die Veranstaltungen des letzten Jahres ein.
Schatzmeister Bernd Kampa konnte über einen erfreulichen Kassenstand berichten. Cord Drewes, der gemeinsam mit Hubertus Nieswandt die Kasse geprüft hatte, bescheinigte eine einwandfreie Führung und beantragte die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erteilt wurde. Dirk Röver wurde einstimmig zum neuen Kassenprüfer gewählt.
In der Vorschau ging Hella Dohrmann dann auf die geplanten Veranstaltungen für 2026 ein: Am 29. März zeigt Günther Wiese Filme. Am 31. Mai referiert Dr. Henning Müller über den Aufstieg des Nationalsozialismus im Elbe-Weser-Raum. Am 28. Juni berichtet Hella Dohrmann über drei Hatzter Brüder und ihren Weg in der weiten Welt. Das Kartoffelmuseum Brillit und die Gnarrenburger Paulus-Kirche besucht der Heimatbund am 2. August. Am 6. September erklärt Fritz Metscher die Geschichte des Oste-Hamme-Kanals. Aktuelle Erkenntnisse aus der Kreisarchäologie bringt Dr. Stefan Hesse am 11. Oktober mit. Den bereits dritten Teil seines Vortrags über Zevener Geschäfte und Handwerker zeigt Dr. Walter Borchers am 8. November. Am Donnerstag vor dem 3. Advent (3. Dezember) beschließt der Heimatbund das Jahr mit der traditionellen Adventsfeier, die musikalisch von der Gitarrengruppe der Selsinger Landfrauen gestaltet wird. Außer der August-Veranstaltung finden die Vorträge in Steffens Gasthof in Ohrel statt.
Nach dem offiziellen Teil lasen Dr. Walter Borchers und Fritz Metscher aus älteren Ausgaben der Vereinszeitschrift „De Sood“ vor.